Buchbinder Wanninger im Passamt |
|
|
|
|
Vulkan-Chaos am Lufthansa-Terminal. Ein Taxikollege beobachtet, wie zwei Damen mit Kind versuchen, einen Fahrer zu finden. Er nimmt sich der Sache an und erlebt eine ereignisreiche Fahrt durch den Behörden-Dschungel.
Schnell hatte Willi Schampera die Situation erfasst. Zwei Russinen, eine in Begleitung ihrer jungen Tochter, wurden auf dem Rückweg von Lima von der Aschewolke überrascht. Um auf dem Landweg nach Hause fahren zu können benötigten sie ein Schengen-Visum. Das soll ihnen in Freising ausgestellt werden. Zum Glück spricht Willi Schampera neben vier anderen Sprachen auch Spanisch, und das beherrschen die zwei Damen, die jahrelang in Peru gelebt haben. Doch auf dem Lufthansa-Voucher und auf dem Zettel von der Polizei standen zwei verschiedene Adressen. Einmal das Passamt am Freisinger Marienplatz und einmal das Landratsamt in der Landshuter Strasse, ebenfalls in Freising. Da auf dem Zettel der Polizei das Passamt im Bürgerbüro vermerkt war und die sich ja damit auskennen müssten, versuchten sie es zuerst dort. Nur da war man für diesen Fall nicht zuständig. Taxifahrer Willi Schampera, der für die Damen übersetzt hatte, fuhr sie nun zum Landratsamt, doch auch dort gab es Schwierigkeiten. Zuerst ging es, wie schon auf dem Passamt, von Zimmer zu Zimmer. Dann sollten die Russinnen wieder zurück in die Innenstadt um sich bei einem Fotografen biometrische Passbilder machen zu lassen. Wie aber sollte das gehen? Die Damen hatten kein Geld und wären ohne die Unterstützung des selbst fahrenden Unternehmers aus Niederding aufgeschmissen gewesen. Der mischte sich ein als die ältere Dame einen Zusammenbruch erlitt und zu weinen begann. Da erst fand sich eine andere Lösung. Die Bilder aus ihren Pässen wurden gescannt und für die Visa verwendet. Willi Schamperas Kommentar: „Das wäre viel einfacher gegangen, wenn man das unbürokratischer gelöst oder die Damen besser informiert hätte. Ich hoffe, das geht in der Zukunft besser. Trotz des Stresses würde ich die Fahrt aber jederzeit wieder machen.“ Eines ist sicher: Ohne den besonderen Einsatz des Taxikollegen hätte es nicht geklappt. Umso besser, dass es am Münchner Flughafen Kollegen mit Herz und Verstand gibt. Helfer in der Not: Willi Schampera, Taxi 71. |
|
Auch diesmal gibt es wieder zwei Mehr... |
|
Auch dieses Oktoberfest wird Mehr... |
|
Termine und Neuigkeiten aus der Mehr... |
|
Vor wenigen Wochen startete das Mehr... |
|
Leider ist der TVM-Antrag auf Mehr... |
|